Wenn Hochzeitsfotografen heiraten…

Seit nun mehr als vier Jahren begleite ich Paare an ihrem großen Tag und konnte mir viele verschiedene Eindrücke verschaffen. Im Juni vergangenen Jahres war es dann so weit, mein damaliger Freund (mittlerweile Mann) machte mir einen ganz tollen Heiratsantrag…uns so fing ein Jahr Planung an.

Um Wunschlocation, Wunschdatum, Wunschband-, -Musiker, -DJ, -Fotograf etc. zu bekommen kann ich jedem Brautpaar raten alles frühzeitig anzufragen, denn gerade begehrte Locations und Fotografen sind sehr schnell ausgebucht.

Trauzeugen sind zwar mittlerweile kein MUSS mehr im Standesamt und in der Kirche, dennoch nehmen sie dem Paar viel Organisatorisches ab und wir möchten unsere auch nicht missen. Die Beiden waren der Wahnsinn.

Nach dem wir uns um das ungefähre ‘Wann‘ Gedanken gemacht haben, fragten wir unsere favorisierte Location recht zeitnah nach der Verlobung an und gerade so den letzten freien Termin im August 2014 bekommen. Wir haben die komplette Hochzeit dann nach diesem Datum ausgelegt.

Worauf ihr achten solltet beim Wann: Fußballevents, während der WM/EM zu heiraten könnte (kein MUSS, aber wenn ihr es vermeiden möchtet plant es mit ein) ein regelrechter Stimmungskiller sein, besonders wenn verloren wird… Danach haben wir uns um den Fotografen gekümmert, den Termin im Standesamt (wir haben ihn vorreservieren lassen da man in Deutschland erst 6 Monate vorher einen festen Termin machen kann) vorreserviert und uns beim Pfarrer für die Kirche angemeldet.

Hier eine kleine Checkliste der wichtigsten Punkte:

  • Location/Caterer
  • Fotograf
  • Pfarrer/Kirche
  • Standesamt
  • DJ/Musiker/Band

Konditor, Friseur und Florist müssen nicht ein Jahr im Voraus fest gebucht werden, aber sich schon frühzeitig vormerken lassen ist nicht verkehrt. 😉 Da ich in den letzten Jahren einige sehr schöne Locations sehen und erleben durfte, hier eine kleine Auswahl rund um Limburg und Umgebung:

  • Little Kitchen, Limburg
  • Himmel & Erde, Limburg
  • Villa Scheid, Limburg
  • Café Blütezeit, Niederbrechen
  • Schloss Hadamar, Hadamar
  • Hofgut Bergerhof, Dörnberg
  • Altes Zollhaus, Mensfelden
  • Hofener Mühle, Hofen
  • Genuss Manufaktur, Staudt
  • Schloss Montabaur, Montabaur
  • Landhaus Einhaus, Weilmünster
  • Schloss Schaumburg, Balduinstein
  • Mineralbrunnen, Niederselters
  • Steinisches Haus, Kirberg
  • Jagtschloss Platte, Wiesbaden
  • Wambacher Mühle, Wambach
  • Kronenschlösschen, Hattenheim
  • Kleine Residenz am Schloss, Hochheim
  • Schloss Engers, Engers-Neuwied
  • Alter Pfarrhof, Bodenheim
  • Sektkellerei Falkenberg, Flörsheim
  • Casino, Andernach
  • Gut Nettehammer, Andernach
  • Zehntscheune, Hanau-Steinheim
  • Hofgut Dippelshof, Mühltal-Traisa
  • Weingut Fitz-Ritter, Bad Dürkheim

Selbstverständlich kann man auch ein Dorfgemeinschaftshaus, eine Mehrzweckhalle, ein Pfarrheim oder ein Sportlerheim toll umgestalten (viele der von mir begleitenden Hochzeiten fanden in Dorfgemeinschaftshäusern statt). Dabei können eine gute Dekoration und tolle Lichtinstallationen viel ausmachen. Denn was nützt der schönste Saal wenn er schlecht beleuchtet ist und der Musiker/DJ im Dunkeln sitzt? Gut, viele DJs bringen ihre eigene Lichtanlage mit die die Tanzfläche in schönen wechselnden Farben ausleuchtet aber es gibt auch Musiker/Bands etc die so etwas nicht haben.

Das ein oder andere Mal habe ich schon erlebt wie Tanzfläche und DJ/Musiker in der Dunkelheit versinken, dabei gibt es so viele Möglichkeiten den Raum schön indirekt zu beleuchten und damit eine richtig tolle Atmosphäre zu schaffen. Je nach Location ist auch schon einiges vorinstalliert und man kann sich im Vorgespräch darüber informieren welche Farbmöglichkeiten diese bietet. Listen sind immer von Vorteil, schreibt euch alles auf was euch in den Sinn kommt auf und macht euch einen groben Plan. Besprecht alles mit eurer besseren Hälfte und fangt an alles, am besten schriftlich, anzufragen.

  • Wann/In welchem Zeitraum/wann auf keinen Fall
  • Welche Location
  • Welche Kirche
  • Wie soll gefeiert werden (einfach oder festlich)
  • Wer könnte was machen? Ihr habt Freunde, die vom Fach sind und euch helfen können? Fragt sie ob sie euch unterstützen
  • Welche Farben
  • Go’s und No Go’s
  • Mögliche Fotografen
  • Grober Ablauf
  • Details

Macht euch ruhig auch schon mal Gedanken um den groben Tagesablauf, ob ihr dann noch mal alles über den Haufen werft oder alles passt werdet ihr im Laufe der Planung sehen. Solltet ihr gar keine Vorstellung haben können euch bereits verheiratete Freunde oder der Fotograf mit seiner Erfahrung beratend zur Seite stehen. Denn was kein Paar an ihrem großen Tag möchte: dass sich die Gäste langweilen!

Ob die Paarbilder vor der Hochzeit oder zum späteren Zeitpunkt gemacht werden sollten muss jedes Paar für sich entscheiden.

Als Fotograf folgt man immer dem Sonnenstand, während der Mittagszeit erzeugt sie ein hartes, von oben kommendes Licht…für Paaraufnahmen eher schwieriger (nicht unmöglich, aber schwieriger 🙂 ). Gegen Nachmittag/frühen Abend steht sie tiefer, das Licht kommt weicher und je nach Sonnenstand sind auch schöne Gegenlichtaufnahmen möglich.

Manche Brautpaare entscheiden sich, die Bilder vor der Trauung zu machen um die Gäste nicht zu lange alleine zu lassen, andere stoßen nach der Trauung mit ihren Gästen zum Sektempfang an und verschwinden dann mal kurz für 30-45 min mit dem Fotografen und ehe es sich die Gäste versehen sind sie wieder da. Eine Burgbesichtigung, eine Zaubereinlage oder ein kreatives Projekt für das Brautpaar sind nur ein paar Beispiele den Gästen die Zeit ohne das Brautpaar zu versüßen und sich den Moment des ersten Zusammentreffens in der Kirche/zur Zeremonie nicht nehmen zu lassen.

Eine spätere Hit & Shit Liste (Auflistung was ihr mögt und auf keinen Fall möchtet…doch seid gewarnt, die Shitliste könnte auch gegen euch verwendet werden…dazu komme ich später 😉 ) für eure Trauzeugen ist auch sehr hilfreich, spannt sie ruhig ins Tagesgeschehen ein damit ihr den Tag auch genießen könnt.

Da wir einen recht großen Verwandten und Freundeskreis haben, entschieden wir uns zwei Feiern zu veranstalten. Am Tage der Standesamtlichen eine große dennoch einfach gehaltene Hochzeitsparty im Heimatort mit fast 200 Gästen und eine Hochzeitsfeier mit knapp 100 geladenen Gästen.

Viele Paare veranstalten statt einer Hochzeitsparty einen Polterabend, da allerdings vor vielen Einrichtungen von Gemeinden (MZH, DGHs etc.) nicht gepoltert werden darf und bei uns Zuhause kein Platz für knapp 200 Gäste war wählten wir die Variante der Hochzeitsparty. Schlussendlich konnten wir das Poltern dennoch nicht ganz vermeiden, da wir uns allerdings so etwas bereits dachten haben wir vorsorglich einen kleinen Container aufstellen lassen. 😉

tn_DSC9077Wie ihr sehen könnt haben wir unsere Gäste um einen Salat oder Dessert gebeten. Am Abend der Hochzeitsparty hatten wir so ein überaus vielfältiges und abwechslungsreiches Buffet das jeden Geschmack traf.

Um Unstimmigkeiten mit Anwohnern rund um die Mehrzweckhalle zu vermeiden haben wir am Tage vor der Hochzeitsparty diese persönlich besucht, uns vorgestellt, ihnen unsere Telefonnummern hinterlassen und sie eingeladen mit zu feiern.

Am Abend der Hochzeitsparty hatten wir viel Glück mit dem Wetter, es war so warm dass die Gäste bis halb zwölf draußen feiern konnten bis die Party drinnen weiter ging und in den frühen Morgenstunden erst endete.

Ich merke gerade, ich schweife ab denn die Planung der kirchlichen Hochzeit war wesentlich komplexer als die lockere Hochzeitsparty 😉

Ich begann schon recht früh Kleinigkeiten zu besorgen wie z.B. Papiere für die späteren Menükarten und Gastgeschenke, einen personalisierten Stempel (den ich als Siegel der Einladungskarten und Kirchenprogrammen nutzte), Ringkissen, Namenskärtchen, Tortenfigur (man glaubt gar nicht wie schnell gerade diese Sachen in der Hochzeitssaison von Mai bis September ausverkauft sind) und vieles mehr… Mein Verlobter unterstellte mir sogar, ich hätte das alles schon vorher geplant da er sich nicht vorstellen konnte dass ich alles erst nach der Verlobung organisiert habe, habe ich aber 😉 wirklich.

Thema Gastgeschenke…es muss nicht immer teuer und pompös sein, es sollte einfach zur Gesellschaft und zum Brautpaar passen. Das war auch der Grund, warum wir uns für ‚für den Morgen danach‘ Kopfschmerztabletten entschieden haben. 😉

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Einmal wie eine Prinzessin 1000 schöne Kleider anprobieren dürfen, das darf man beim Brautkleid Shopping <3

Da die Fertigung eines Brautkleides bis zu vier Monate dauern kann solltet ihr euch frühzeitig auf die Suche machen.

Ich kontaktierte das mir bereits mehrfach empfohlene Brautmodengeschäft im November (ich wollte ja warten, bis die neue Kollektion im Laden ist), um einen Termin zu vereinbaren. Ende Dezember stürmte ich dann mit elf Damen und meinem Trauzeugen das kleine Brautmodengeschäft, alle fanden ein kuschliges Plätzchen 😉 .

Ob ihr nur wenige oder viele Personen dabei habt beim Brautkleid Shopping spielt keine Rolle, wichtig ist dass ihr Personen dabei habt auf dessen ehrliche Meinung ihr zählen könnt. Meine Begleitungen waren sich bei einem Kleid alle einig, mein Favorit den ich mir zuvor auf der Homepage des Brautmodengeschäftes bereits ausgesucht hatte 🙂 und dann natürlich auch kaufte.

Ich hatte Glück, die Firma die mein Kleid herstellte hatte es auf Lager, so war es binnen einer Woche da. Mein Tipp wenn es geändert werden muss, schlüpft auf jeden Fall noch mal rein bevor ihr es mitnehmt…es wäre ärgerlich wenn ihr Fehler erst Zuhause feststellt und deshalb noch mal zum Schneider müsstet.

Viele Bräute entscheiden sich bei den Schuhen oft dazu, keine speziellen Brautschuhe zu kaufen da sie für einmal tragen doch recht teuer sind. Das ist auf jeden Fall ein gutes Argument, allerdings sind Brautschuhe extra an den wichtigen Stellen wie Fußballen, Ferse und Fußspitzen zusätzlich gepolstert was bei vielen Tragestunden angenehmer ist. Ich habe es ohne Probleme ca. 17 Stunden in richtigen Brautschuhen aushalten können ohne auf das zusätzlich mitgenommene, flache Paar Ersatzschuhe zurück greifen zu müssen und werde sie bei Gelegenheit einfach umfärben lassen um sie weiterhin tragen zu können.

Mein Mann ging ganz klassisch mit seinem Trauzeugen zum Anzug kaufen. Da er auch beruflich Anzüge tragen muss und seinen Hochzeitsanzug auch nach der Hochzeit tragen wollte verzichtete er auf trachtenähnliche Sakkos, Weste, Plastron, Kummerbund und Co. Lediglich die Krawatte und das Einstecktuch sollten den Farben des Brautstraußes entsprechen.

Die passende Figur zum Kleid

Irgendwie waren wir beide etwas unzufrieden was uns erst im Skiurlaub im März so richtig bewusst wurde.

Mein Mann hat seine Ernährung danach weitgehend auf Kohlenhydratfreie Kost umgestellt, an seinem Sportprogramm hat er nichts geändert da er mit zwei Mal Fußballtraining, einem Spiel und bis zu drei Mal Fitnessstudio in der Woche recht viel Sport betreibt. Ich habe meinen inneren Schweinehund überwinden können und bin ebenfalls ab April bis zu drei Mal wöchentlich ins Fitnessstudio gegangen, wobei ich Wert darauf gelegt habe dass sich der Hüftumfang und Bauch reduziert aber der Oberkörper breit bleibt um für das Kleid eine schöne Sanduhrenfigur zu bekommen. Mein Programm bestand aus 20 Min Crosstrainer und Krafttraining für Rücken, Brust, Arme (gerade für trägerlose und rückenfreie Kleider sehr empfehlenswert 😉 ), Beine/Po und Bauch.

Zusätzlich habe ich mir die App Calory Guard Pro fürs Handy runter geladen, diese errechnet deinen täglichen Kalorienverbrauch und man trägt alles ein, was man zu sich nimmt. Die App hat wirklich den Vorteil dass man sich zwei Mal überlegt was man isst oder ob man sich wirklich den dritten Nachschlag holen sollte… So haben wir beide in knapp vier Monaten jeder 10 Kilo verloren und sind beide davon überzeugt diese geänderte Lebensweise beizubehalten.

Selbstverständlich gibt es noch andere Methoden Gewicht zu verlieren, Ende letzten Jahres habe ich das zwei Wochen Intensivprogramm von Almased ausprobiert. Was eine Quälerei da es Geschmacklich nicht die Waffe ist, aber ich hatte auch innerhalb von zwei Wochen 6 Kilo runter…die aber auch schnell wieder drauf waren daher suchte ich nach einem bleibenden Effekt den ich durch den Sport gefunden habe.

Parallel zum Sport wollte ich in meinem Kleid auch nicht blass wirken, weshalb ich kontrolliert und langsam etwas Bräune im Solarium aufbaute. Gerade bei trägerlosen Hochzeitskleidern sollte man in den sonnigen Monaten vor der Hochzeit darauf achten beim Sonnenbaden keine Träger zu tragen, denn die Streifen bekommt man bis zur Hochzeit nicht mehr weg 😉

Ich stand vor der Frage, am Tag der Hochzeit einen künstlichen Balken Wimpern auf den Liedern oder die dauerhafte Variante…ich entschied mich für Letzteres. Es sah wirklich gut aus, tuschen brauchte ich sie gar nicht mehr aber es gab auch Nachteile wie z.B. das man sich nicht die Augen reiben darf (es ist schmerzhaft da man sich die echten Wimpern damit rausreist…gerade morgens ist die Verlockung groß sich die Augen zu reiben). Normalerweise fallen die dauerhaften Wimpern nach und nach aus, da sie mich dann doch so sehr störten entfernte ich sie zwei Wochen nach der Hochzeit.

Was Geliehenes, was Neues, was Blaues und was Altes

Ich lieh mir den Schleier von einer meiner befreundeten Bräute aus dem vergangenen Jahr die zufällig 2013 am selben Wochenende heiratete wie wir 2014. Der wenig bekannte Brauch, mit blauem Edding die besten Freundinnen ihre Wünsche an das Brautpaar auf die Sohle der Brautschuhe schreiben zulassen (welcher Wunsch noch lesbar ist nach der Feier geht in Erfüllung), das neue Brautkleid und einen alten Anhänger meiner Mutter (Erbstück) machten mein Outfit komplett.

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Menü oder Buffet?

So viele Möglichkeiten essen zu servieren… doch wir entschieden uns für ein Buffet mit Live-Cooking-Station beim Dessert. Und ich muss zugeben, es stand schon fast ein Jahr im Voraus fest denn wir essen beide gerne. Aus allen Menü- und Buffetvorschlägen haben wir direkt nach dem Gespräch mit der Location eines zusammengestellt dass wir auch nicht mehr ändern mussten.

Die Torte habe ich bei einer Bekannten in Auftrag gegeben, schöne Torten sind ihr Hobby und als ich sie vergangenen August anschrieb ob sie meine Torte machen würde sagte sie sofort zu. Es gab allerdings einen kleinen Haken, weshalb sie die letzten Monate mehrere Füllungen inkl. Auftauvarianten ausprobierte. Sie war zum Zeitpunkt unsrer Hochzeit nämlich im Urlaub, weshalb sie die Torte kurz vor ihrem Urlaub (zwei Wochen vor unsrer Hochzeit) fertig stellte und zur Location lieferte. Die Mitarbeiter der Location stellten sie dann in deren Froster und tauten sie nach Anleitung meiner Bekannten wieder auf.

Die Gästeliste

Wohl eine der schwierigsten Entscheidungen im Laufe der Hochzeitsplanung, daher entschieden wir uns für zwei Feiern. Zur Hochzeitsparty wurden alle eingeladen, von der engen bis zur entfernten Verwandtschaft, Freunde, ehemalige und aktuelle Arbeitskollegen, Mannschaftskameraden, alte Schulfreunde, Vereinskollegen, Nachbarn und viele mehr. Und zur Hochzeitsfeier die engere Verwandtschaft und Freundeskreis im Verhältnis 40:60, wobei wir bei beiden Feiern Wert darauf gelegt haben auf eine tolle Party (die wir auch definitiv hatten 🙂 ).

Mein Buchtipp: ‚Wer Ja sagt, darf auch Tante Inge ausladen‘ herrlich amüsant und sehr hilfreich bei der Hochzeitsplanung 😉

Kleiner Tipp, fragt die Gäste mit Kindern kurz vor eurer Hochzeitsfeier noch mal ob sie die Kinder zur Hochzeit mitbringen… dann ärgert ihr euch nicht an eurem Hochzeitstag, wenn die Familien ohne Kinder zur Feier kommen ohne Bescheid zu sagen und ihr für Kinder von der Location/dem Caterer berechnet werdet die gar nicht da waren 😉

Welche Papeterie?

Professionell und individuell gestaltete Papeterie oder Papeterie von der ‘Stange‘? Ich finde feine, professionell gestaltete Papeterie wirklich sehr schön, allerdings entschieden wir uns für Papeterie von der ‘Stange‘… aber keineswegs langweilig 😉

Da wir uns bereits bei den Safe the Date Karten für rund entschieden hatten kam auch hier nur ein rundes Design in Frage die ich nachträglich noch etwas gepimpt habe mit weiteren Seiten aus Pergamentpapier (ich schneide nie wieder sooooo viele Kreise per Hand aus) ;).

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Noch keine Idee für die Formulierung? Das Brautmagazin hat ein paar schöne Tipps zusammen getragen http://www.brautmagazin.de/no_cache/de/home/show/editorialContent/einladungskarten-richtig-formuliert/

Nach all dem Runden musste ja mal was eckiges kommen, weshalb ich bei unseren Danksagungskarten die eckige Variante (Format DIN Lang) wählte. tn_DSC9080

Kirchenablauf

Um diesen zu planen setzten wir uns Anfang Juli im dem Pfarrer zusammen. Er hatte bereits den groben Ablauf ausgearbeitet in dem nur noch die Feinheiten fehlten wie z.B. wie wird eingezogen, welche Lieder, wann und was singt die Sängerin, welcher Trauspruch, welche Schriftlesung wünschen wir und wer liest sie vor, wie möchten wir die Traufrage gestellt bekommen,  wie viele Fürbitten und wer liest sie vor und wie wird ausgezogen.

Zum Ein- und Auszug kann ich euch den Tipp geben, sollte der Pfarrer mit/ohne Messdienern vor euch gehen, lauft ein wenig langsamer damit ihr etwas Abstand gewinnt. So hat euer Fotograf einen besseren Blick auf euch und kann schöne Ein- und Auszugsbilder machen ohne dass die Köpfe der vorhergehenden Personen das Bild stören.

Wir haben uns ebenfalls dafür entschieden, dass der Pfarrer am Anfang des Gottesdienstes die Gäste bittet auf Fotoaufnahmen zu verzichten. Ich habe einige Aufnahmen in meinen Archiven wo mitten im Auszug Onkel Hugo sich in den Gang stellt inkl. IPad um ein schönes Bild des Brautpaares zu erschaschen…leider zum Leidwesen des Fotografen der am Ende des Ganges auf das ausziehende Brautpaar wartet. Onkel Hugos Rückseite inkl. IPad in Großaufnahme (das Brautpaar halb verdeckt dahinter) ist leider nicht das, was ein Brautpaar als Erinnerung haben möchte.

Für die Kirchenlieder setzte ich mich mit meiner Patentante zusammen, die Fürbitten suchte ich alleine aus und bei allen anderen Punkten entschieden wir gemeinsam.

Im Idealfall wird die Schriftlesung und die Fürbitten von jemand anderem vorgelesen als dem Pfarrer, als wir aber schnell merkten wie schwierig es war vier Personen aus der/dem Verwandtschaft/engeren Freundeskreis zu finden die vier Fürbitten (kurze Sätze) in der Kirche vorlesen würden entschieden wir uns dazu, dass der Pfarrer die Schriftlesung übernahm. Wir konnten uns gut vorstellen dass es für die meisten unheimliche Überwindung kostet, vor anderen Menschen zu sprechen daher haben wir es bei den Fürbitten belassen.

Die Lieder der Sängerin hatte ich mir bereits zuvor ausgesucht, jedoch wusste ich nicht ob sie Kirchentauglich waren daher sendete ich dem Pfarrer die Texte inkl. Youtube-Link per E-Mail zu damit er schauen konnte ob es passte.  Alles zusammengefasst in einen Ablaufplan wurde dann vom Pfarrer abgesegnet, sodass ich anfangen konnte die Programmhefte der Kirche zu gestalten.

Auch diese wurden Rund, allerdings hatte ich diesmal keine Lochstanze oder vorgefertigte Falzungen als Hilfe aber eine liebe, gute Freundin half mir 160 Kreise auszuschneiden die zusammen 20 acht-seitige Kirchenprogramme ergaben…nie wieder Kreise ausschneiden 🙂 aber was tut man nicht alles wenn man sich etwas in den Kopf gesetzt hat.

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 Nützliche Helferlein

Ihr glaubt gar nicht, wie man sich freuen kann, wenn man auf dem WC der Feierlichkeiten kleine Helferlein vorfindet. Gerade als Frau sind Blasenpflaster, Haarspray, Deo, Wattestäbchen, Handcreme, Pflaster, Nagelfeile und co. unerlässlich da man ja meist nur kleine, handliche Handtaschen dabei hat wo nur das Nötigste Platz hat. Ich habe für beide Geschlechter ein kleines Körbchen vorbereitet und auf das jeweilige WC gestellt, im Laufe des Abends kamen immer wieder erfreute Damen zu mir, die sich bedankten da ihnen der Inhalt des Körbchens sehr geholfen hat. Ich selbst habe mir einen weißen Fächer und einen kleinen Taschenventilator in meine Brauttasche gelegt die sich im Laufe des Abends als überaus praktisch erwiesen haben.

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Brautauto

Als mich mein Trauzeuge fragte, was ich mir für ein Auto wünschen würde schoss es schon aus mir raus: am liebsten einen alten Käfer, gerne als Cabriolet <3

Worauf man nur beim Cabrio fahren achten sollte: besorgt euch ein weißes Tuch für um den Kopf. Auch bei Tempo 50 km/h haben die Fahrtwinde zerstörerische Kräfte und ihr wollt doch nicht dass eure stundenlang vorbereitete Brautfrisur binnen Minuten zunichte gemacht wird 😉

Transfer für die Gäste

Lange haben wir überlegt ob wir etwas organisieren sollten oder nicht, letztendlich entschieden wir uns einen guten Bekannten zu fragen ob er es machen würde und mieteten einen Neunsitzer an. Statt bei teuren Mietwagenfirmen anzufragen kann nur ich nur empfehlen lieber in nahegelegenen Autohäusern danach zu fragen, die sind gerade bei den Neunsitzern um einiges günstiger 😉

Ab zehn stand er für unsere Gäste bereit und fuhr auch die Letzten (ja…ich geb’s zu, wir waren auch in der letzten Fuhre) um sechs Uhr alle sicher Nachhause.

Der JGA

Ich habe schon früh alles mit meinem Trauzeugen besprochen was ich nicht möchte, was okay wäre, wen ich gerne dabei haben würde und an welchen Wochenenden ich Zeit hätte…alles Weitere habe ich dann ihm überlassen. Als es dann soweit war ging es erst nach Frankfurt frühstücken und dann nach Hamburg, meine Lieblingsstadt… ich gehe jetzt nicht ins Detail, aber es war wirklich ein unvergessliches Wochenende. 😀

Bei meinem Mann ging es erst nach Strassbourg und dann in den Schwarzwald.

Generalprobe

Mittwochs vor der Hochzeit trafen wir uns mit dem Pfarrer und dem Küster um den Ablauf kurz durchzusprechen: wie der Einzug ablaufen sollte, wo wir stehen sollten, wo die Traustühle stehen sollten usw. Bei dieser Gelegenheit brachte ich direkt die Progammheftchen mit, da vor unsrer Hochzeit kein Gottesdienst stattfand konnten wir bereits alles für Samstag vorbereiten. Lediglich die Stuhlhussen der Traustühle sowie das zusätzliche Liedblatt mussten noch in die Kirche gebracht werden.

Der große Tag

Freitags vor unserer Hochzeit haben wir alles zur Location gebracht (ist nicht immer möglich, wenn die Location auch Freitags eine Veranstaltung hat…wir hatten Glück dass sie am Abend vor unsrer Hochzeit keine Veranstaltung hatten und wir alles aufbauen konnten), die Menükarten, Gastgeschenke, WC-Körbchen und Namensschilder verteilt. Die Musik- und Lichtanlage, der Wedding-Tree sowie das Fotobooth aufgebaut und unser Florist brachte nachmittags noch die Blumendeko vorbei, so war für Samstag alles gerichtet.

Ganz traditionell schliefen mein Mann und ich vor der Hochzeit getrennt, er bei einem benachbarten Freund und ich Zuhause. Um dennoch den Abend davor nicht ganz alleine zu verbringen lud ich meine Freundinnen ein, bei ein paar Hugos hatten wir einen entspannten Abend.

Wie zu erwarten konnte ich nicht wirklich lange schlafen und war bereits früh wach, um neun traf ich mich kurz mit dem Küster um die Traustühle mit weißen Hussen zu versehen und die Gesangsbücher mit einem zusätzlichen Liedblatt zu versehen (eines der Kirchenlieder aus unserem Programmheft enthielt einen auf Hochzeiten abgewandelten Text, diesen haben wir zusätzlich noch in die Gesangsbücher gelegt). Kurz Zuhause die letzten Sachen gepackt, geduscht und mit noch nassen Haaren ab zum benachbarten Friseursalon Schnittstelle von der Friseurmeisterin Silvana.

Dort standen meine Fotografin Hannah und ihre Assistentin Nicole bereits in den Startlöchern. Das ‚Getting Ready‘ meines Mannes wurde von unserem Zweitfotografen Johnny (ebenfalls aus Hannah’s Team) festgehalten. Während ich zurecht gemacht wurde machte Hannah nicht nur Fotos von mir während des Stylings sondern fotografierte währenddessen mein Kleid, mein Parfum, die Schuhe, den Schmuck usw. denn ich hatte bereits ein paar Tage zuvor mein Kleid zu Silvana gebracht.

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Indes frühstückten Sascha und seine Männer gemütlich und entspannten bei einem Gesellschaftsspiel bis sich alle fertig machten.

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Ich muss sagen, geschminkt und frisiert zu werden hat für mich etwas entspanntes…jeder wartete auf ein Anzeichen der Hysterie oder Panik in meinen Augen, doch das blieb aus ;). Zwischendurch brachte mein Florist den Brautstrauß sowie den Anstecker für meinen Trauzeugen, fuhr die übrigen Anstecker zum Bräutigam und die Kirchendeko zur Kirche.

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Einige meiner Freundinnen trudelten so nach und nach im Salon ein, dabei schrieben sie mir ihre Wünsche auf die Sole meiner Brautschuhe, tranken ein Sektchen und mein Trauzeuge kam mit dem Brautauto. Wir waren früher als geplant fertig, so hatten wir noch etwas Zeit für ein paar Brautportraits bis mein Trauzeuge und ich um 14.50 Uhr zur Kirche starteten.

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Ungeduldig wartete mein Onkel bereits vor der Kirche auf mich, er schien fast nervöser zu sein als ich denn so kurz vorm reingehen merkte ich doch die Aufregung ganz schön in meinem Bauch.

Ich erklärte ihm kurz, dass wir reingehen sobald es aufgehört hat zu läuten, die Tür aufgemacht wird und die Orgel anfängt zu spielen…er wollte schon losstürmen 😀

Ab dann war alles wie ein Film, mein Onkel brachte mich in die Kirche und übergab mich an meinen Mann und wir setzten uns. Wir entscheiden uns übrigens bewusst dazu, nicht mit dem Rücken zu unseren Gästen zu sitzen. Zum einen konnten wir so immer wieder über unsere Freunde und Familie ansehen, mich beruhigte es ungemein wenn ich in ein vertrautes, lächelndes Gesicht sah und um gekehrt konnten unsere Gäste unsere Emotionen auch sehen und mitfühlen. Zum anderen erleichtert es die Arbeit der Fotografen denn gerade bei kleinen Kirchen darf man oft nicht in den Altarraum, diese Position ist aber am günstigsten um die Emotionen und Gesten des Brautpaares einzufangen wenn das Paar mit dem Rücken zur Gesellschaft sitzt.

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Photo by Hannah L. Lebendige Fotografie
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Hier übrigens ein tolles Beispiel der Hit & Shit Liste…Reis war eindeutig auf der SHIT-Liste 😀 (einer unserer Trauzeugen gab die Shit-Liste leider weiter :/)

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Insgesamt habe ich schon darauf geachtet, dass die Orte des Getting Ready, in der Kirche usw so gewählt waren dass unsere Fotografen genügend Platz, gutes Licht (helle Räume) und leicht zugänglich sind (jaa ich geb’s zu, ich bin ein kleiner Perfektionist). Unser Pfarrer hat den Traugottesdienst ganz toll gestaltet, uns viele Freiräume gegeben sodass es wirklich eine tolle und emotionale Trauung war.

Das I-Tüpfelchen war unsere Solistin Natascha,  sie sang ‘Applaus, Applaus‘ von den Sportfreunden Stiller und ‘Sag einfach Ja‘ von Tim Benzko…so schön denn gerade das zweite Lied bedeutete uns sehr viel. Als Sascha mir den Antrag machte lief dieses Lied auf dem Hin- und Rückweg nach Bochum mehrmals im Radio, aber erst auf dem Rückweg habe ich mich in dieses Lied verliebt und gedacht: dieses Lied möchte ich auch auf unserer Hochzeit gesungen haben.

Ein Blumenmädchen durfte natürlich nicht fehlen, meine kleine zweijährige Nichte Klara streute lila und weiße Herzchen aus Seidenpapier bei unserem Auszug. ist sie nicht süß?

Warum keine Rosenblätter? In vielen Kirchen verboten da echte Rosenblätter schwierig zu entfernende Flecken auf dem Marmor/Teppichboden hinterlassen wenn sie fest getreten werden und welche aus Stoff wollte ich dann auch nicht…entweder ganz oder gar nicht 🙂

Draußen standen Sascha’s Fußballkollegen bereits im Trikot, den Vereinsschal hochhaltend Spalier. Hier kam die zuvor erwähnte Shitliste zum Einsatz, denn sie warfen Reis (furchtbarer Brauch da er erstens überall rein rutscht, zweitens ist es nicht sehr angenehm im Gesicht wenn man damit beworfen wird und drittens ihn noch findet wenn man nach der Hochzeit aus seinem Anzug/Kleid schlüpft) und der traditionelle Baumstamm mit der meist stumpfen Säge (auch ein Brauch den ich persönlich übertrieben finde, denn in der knallen Sonne zu Sägen ist im weißen Brautkleid nicht gerade angenehm…im Nachhinein war es gar nicht so schlimm, denn die Säge war scharf und wir standen im Schatten, ich hätte es halt nicht gebraucht) stand demonstrativ am Ende des Spalierganges. Später sollten wir noch ein Herz aus einem Laken mit kleinen Nagelscheren schneiden, der Verlierer musste den anderen durch das Herz tragen *lach* natürlich war ich schneller fertig mit meiner Seite und wurde durch das Herz getragen.

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Danach ging es in der Kolone nach Limburg zur Feier, dort wurden unsere Gäste mit Sekt und kleinen Häppchen um den ersten Hunger zu stillen empfangen. Wir waren sogar eine halbe Stunde unter unserem Zeitplan, weshalb wir im Garten unsrer Location mit den Familien- und Gruppenbildern anfingen bevor wir zum Brautpaarshooting kurz verschwanden. Wir hatten wirklich großes Glück mit dem Wetter, die Gäste konnten den Sektempfang im toll gestalteten Außenbereich des Little Kitchen komplett genießen, sie merkten fast gar nicht dass wir eine dreiviertel Stunde weg waren.

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Wir wollten sowohl romantische, als auch moderne Paarfotos haben daher machten wir erst ein paar Bilder im Garten der Location und fuhren dann zum Limburger ICE Bahnhof.

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Als wir zurückkamen, trudelten auch die letzten noch vermissten Gäste ein und wir konnten mit dem Abendessen beginnen. Es war sehr lecker, aber ich glaube wir haben am Wenigsten das tolle Buffet genießen können…die Anspannung des Tages und die ganzen Eindrücke, wir hatten irgendwie kaum Hunger 🙁 Nach dem Essen stürmten bereits die ersten Gäste das Booth, es begeisterte unsere Gäste bis in die frühen Morgenstunden und ich hatte zum Schluss fast 700 Fotos auf der Speicherkarte.

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Gegen halb Zehn kam dann unsere Hochzeitstorte, da ich sie vorher noch nicht gesehen hatte sondern meiner Bekannten nur anhand eines Fotos erklären konnte wie ich sie mir ungefähr vorstellte freute ich mich sehr, dass sie so toll wurde. Parallel zur Torte wurde auch das Dessert auf dem Buffet angerichtet inkl. Live-Cooking-Station für die Crêpes mit heißen Himbeeren, Vanilleeis und Sahne 🙂 Im Anschluss folgte ein kurzes Spiel (in der Shitliste hatte ich auch erwähnt, am besten keine Spiel oder wenn dann nur kurze damit es die Stimmung nicht kaputt macht und die Gäste sich nicht vor lauter Spielen langweilten), wir beantworteten neun von zwölf Fragen einstimmig 😉 bis der Hochzeitstanz folgte…ich muss gestehen, viel geübt haben wir nicht. Vorgenommen hatten wir uns die Woche vor der Hochzeit jeden Abend zu üben, geschafft haben wir es gerade mal an drei Abenden aber es klappte alles so wie es sollte. Sascha ist eh der Tänzer von uns beiden, ich bin eher der ‘provisorischzurKirmesmalschnellDiscoFoxundWalzergelernt‘ Typ der sich meist erfolgreich auf diversen Feiern darum drücken kann. Zum Übergang vom Walzer haben wir mitten im Lied auf einen modernen Disco Fox umgeschaltet und schon konnte die Party beginnen. Kurz darauf wurden halbe Spielkarten an alle verteilt mit der Absicht den Gegenpart davon zu suchen und mit ihm zu tanzen, so lernten sich unsere Gäste direkt etwas kennen.

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Unsere Freunde Ben und Marcell sorgten für das Highlight des Abends denn sie bauten spontan Verstärker und Mikrofon auf, holten ihre Gitarren und fingen an ein kleines Konzert zu geben.

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Und das war nur ein kleiner Auszug aus unseren Bildern 🙂

Es war ein rundum gelungener und wahnsinnig toller Tag den wir uns nicht hätten schöner vorstellen können. Wir hatten die besten Trauzeugen die zusammen mit unseren Freunden einen unvergesslichen Tag für uns gestaltet haben.

Einen ganz besonderen Dank an Hannah und Ihr Team für eure wahnsinnig tolle Arbeit :*

Location: Little Kitchen Limburg

Floristik: Blumen Göbel Bad Camberg

Musik: DJ Adel

Sängerin Kirche: Natascha Hahn

Fotograf: Hannah L. Lebendige Fotografie Sinn

Zweitfotograf: Johnny Smith

Ringe: 123 Gold

Hairstyling: Silvana vom Salon Schnittstelle Hünstetten

Make up: Karina Hickethier Hünfelden

Brautkleid: Sincerity von ‚die Erlebnishochzeit‘ Limburg

Brautschuhe: Pink

Anzug: Roy Robson

Schuhe: Lloyd

Torte: Bettina Borkowski

Farben: Lilatöne

Unsere Eheringe habe ich nach der Hochzeit noch mal etwas außergewöhnlicher in Szene gesetzt 😉

tn_DSC5357_9Photo by SH Photography

One thought on “Wenn Hochzeitsfotografen heiraten…

  1. Elena Enders

    Wow, was für schöne Bilder! Kann man dich buchen für eine Hochzeit?
    Eigentlich wollte ich meinen Bruder fragen, ob er Bilder machen kann, weil wir Geld sparen wollen. Wir haben bei https://www.einladungstexte.net/spartipps-fuer-eine-feier-party/ gelesen, dass man durchaus auch gute Bilder mit Smartphones machen kann aber wenn ich die Bilder hier so sehe, möchte ich glaube ich doch lieber einen richtige Fotografen…

    LG Elena

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